Ascheberg (Holstein)
Aktuell
27.05.2026
Start der kommunalen Wärmeplanung in Ascheberg
Die Gemeinde Ascheberg hat das Planungs- und Beratungsbüro Zeiten°Grad aus Kiel mit der Durchführung der gesetzlich verpflichtenden kommunalen Wärmeplanung beauftragt und mit dem Auftaktgespräch im April ist das Projekt nun offiziell gestartet.
Ziel der kommunalen Wärmeplanung ist es, strategische Grundlagen und mögliche Wege für eine zukunftsfähige Wärmeversorgung in Ascheberg zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie die Wärmewende vor Ort gestaltet werden kann und wie insbesondere im privaten Bereich der Übergang von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Wärmequellen unterstützt werden kann.
Das Projekt wird im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen von Bund und Land umgesetzt. Im Zuge dessen werden zentrale inhaltliche Bausteine erarbeitet, die als Grundlage für weitere Maßnahmen und konkrete Umsetzungsschritte dienen. Hierfür wird Zeiten°Grad in enger Abstimmung mit der Gemeinde relevante Daten analysieren und aufbereiten, um ein Zielszenario und Maßnahmen zu entwickeln, die eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040 für die Gemeinde Ascheberg aufzeigen.
Die Einbindung der Öffentlichkeit wird im Rahmen des Projektverlaufs neben Gesprächen mit wichtigen Akteuren mit einer Fokusveranstaltung und einer Abschlussveranstaltung für die Bürgerinnen und Bürger geplant. Die Fokusveranstaltung bietet insbesondere Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern eine fundierte Orientierung zu technischen Möglichkeiten und individuellen Handlungsoptionen im Bereich der zukünftigen Wärme- und Energieversorgung.
Zum Abschluss des Projekts ist eine öffentliche Veranstaltung geplant, in der die Ergebnisse der Wärmeplanung sowie mögliche Handlungswege für die Kommune und die Bürgerinnen und Bürger vorgestellt werden. Damit wird eine Grundlage geschaffen, um in den weiteren Dialog einzutreten und konkrete nächste Schritte gemeinsam zu diskutieren.
Die kommunale Wärmeplanung ist als strategisches Instrument zu verstehen, das auf übergeordneter Ebene Orientierung bietet und die Basis für die langfristige Ausgestaltung der Wärmewende in Ascheberg legt.
Termine und weitere Informationen werden rechtzeitig über die üblichen Kommunikationswege der Gemeinde bekannt gegeben.
Die Gemeinde Ascheberg freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem Büro Zeiten°Grad sowie auf dem Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Verlauf des Projekts.
Download der Pressemitteilung (PDF)
24.03.2026
Sperrung Bahnübergang Langenrade
Wegen Erneuerungsarbeiten am Bahnübergang wird der Bahnübergang Langenrade vom 09.06.2026, 09 Uhr bis 10.06.2026, 10 Uhr voll gesperrt.
Durchgangsverkehr ist nicht möglich.
Zufahrtsmöglichkeiten für Rettungskräfte und Anlieger werden gewährleistet. Die Abfallent-sorgung wird durch die ausführende Baufirma sichergestellt. Kurzfristige Einschränkungen sind möglich.
Eine Umleitungsstrecke ist ausgeschildert.
Für den Rad-und Fußgängerverkehr ist ebenfalls eine Umleitungsstrecke ausgeschildert.
Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Ansprechpartner für diese Bürgerinfo: Herr Voß , Tel.: 04106 / 611-232
16.04.2024: Ascheberger Erklärung für Demokratie und Freiheit
Das freiheitliche Menschenbild und die Demokratie stehen weltweit unter Druck. Autokratische Strukturen verbreiten sich vielerorts, Minderheiten werden ebenso unterdrückt wie freie Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit. Krieg in Europa ist wieder zum Teil des Alltags geworden.
In Deutschland müssen Juden, Geflüchtete und Minderheiten wieder um ihre Sicherheit fürchten. Die Debatte verroht. Feuerwehrleute, Rettungskräfte und Polizisten werden angegriffen, Abgeordnete und Regierungsmitglieder bedroht und bedrängt. Eine wachsende Zahl von Wählern und Wählerinnen hat offenbar keine Scheu mehr davor, ihre Wahl zugunsten von Verfassungsfeinden zu treffen.
Inzwischen ist es sogar wieder möglich, dass offen über die Ausweisung von Millionen Menschen aus Deutschland gesprochen wird. Eine Schande und ein Angriff auf unsere freiheitlichen, demokratischen Grundsätze.
Millionen Menschen in Deutschland sind inzwischen auf die Straße gegangen und haben deutlich gemacht, dass die große Mehrheit dieser Entwicklung nicht tatenlos zusieht. Als Gemeindevertretung unterstützen wir das über die Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg.
Antidemokratische Tendenzen wollen und dürfen wir nicht stillschweigend hinnehmen! Wir alle in der Gemeindevertretung Ascheberg setzen uns ehrenamtlich für eine funktionierende, lebenswerte Kommune ein. Auch dieses Engagement für Sie und Euch alle beruht auf unseren freiheitlichen, demokratischen Prinzipien! Darum sehen wir uns besonders gefordert, für unsere Demokratie einzustehen. Wir appellieren an Sie und Euch alle, dies auch zu tun! Wir alle gemeinsam sind aufgerufen, privat und öffentlich jeder Form von Diskriminierung, Unterdrückung und Extremismus entgegenzutreten. Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Widerstehen Sie den Verlockungen von Populisten. Wer einfache Lösungen für schwierige Probleme behauptet, wer Minderheiten verantwortlich und unsere Demokratie verächtlich macht, wer beleidigt oder mit Gewalt droht, zerstört unsere Gesellschaft.
Das alles gab es schon in Deutschland und hat die halbe Welt ins Unglück gestürzt. Jeder und jede Einzelne ist gefordert, Widerstand dagegen zu leisten!
Demokratie kann anstrengend sein. Nicht jedes Ergebnis mag sofort befriedigen. Fest steht aber: Nur Demokratie gewährleistet unsere Freiheit! Die Alternative wären Willkür und Unrecht. Das dürfen wir nicht zulassen.
Gemeindevertretung Ascheberg
Download der Ascheberger Erklärung für Demokratie und Freiheit (PDF)
28.11.2023: Bürgerinformation der Stadt Quickborn: Wohnraum für geflüchtete und obdachlose Menschen wird weiterhin dringend gesucht!
Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist ein Grundbedürfnis eines jeden. Heimat- oder obdachlos zu sein, ist ein schweres Los.
Die Stadt Quickborn sucht weiterhin händeringend Wohnraum, um ihre Aufgabe, geflüchtete und obdachlose Menschen insbesondere auch Familien unterzubringen, weiterhin erfüllen zu können.
Unser Ziel muss weiterhin eine dezentrale Unterbringung dieser Menschen sein.
Gesucht werden Wohnungen, Häuser und nicht genutzte Büro-/Gewerbeflächen (vollständige Ausstattung ist nicht erforderlich) für Familien und Einzelpersonen in Ascheberg.
Wenn Sie Wohnraum oder Büroflächen zur Verfügung stellen können, wenden Sie sich bitte kurzfristig an die Stadtverwaltung Quickborn unter 04106 – 611 221 oder per Email an grundstuecksverwaltung@quickborn.de.
Es wäre schön, wenn der Wohnraum für mindestens ein Jahr (gerne zwei Jahre oder länger) und Büro/Gewerbeflächen langfristig zur Verfügung stehen, damit die Geflüchteten nicht wieder und wieder aus ihrer Umgebung und ihrem Alltag gerissen werden müssen. Die Mietverträge werden zwischen Ihnen und der Gemeinde Ascheberg abgeschlossen.
Bitte helfen Sie uns
Diese Bürgerinfo als PDF anzeigen
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt einen „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“* bereit, den Sie durch einen Klick auf den Link herunterladen können.
Sie finden weitere Informationen auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter der Adresse bkk.bund.de
*Link, öffnet das PDF in einem neuen Fenster/Tab
Geografie
Ascheberg liegt am nord-westlichen Ufer des Großen Plöner Sees im Naturpark Holsteinische Schweiz. Dieses Gebiet mit seinen zahlreichen Seen gehört zum Naturraum des Ostholsteinischen Hügellandes und entstand während der letzten Eiszeit.
Geschichte
Das Seeufer des Großen Plöner Sees wurde in der mittleren Steinzeit (ca. 10000–4300 v. Chr.) von Jägern, Sammlern und Fischern genutzt.
Seit der jüngeren Steinzeit (ca. 4300–2300 v. Chr.) lebten über die Bronzezeit (ca. 2300–550 v. Chr.) bis in die Eisenzeit (ca. 550 v. Chr.–400 n. Chr.) mehr oder weniger kontinuierlich Bauern im heutigen Gemeindegebiet.
Das Gebiet um den Plöner See war vom 8. bis ins 12. Jahrhundert n. Chr. slawischer Siedlungsraum.
Ascheberg wird 1190 als Askeberghe (Eschenberg) erstmals erwähnt. Der Name bezog sich anfangs nur auf den Gutsbezirk und wurde dann im Laufe der Zeit auf den Ort übertragen.
Seit dem 13. Jahrhundert existierte hier ein Rittersitz, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts von der Familie Rantzau erworben wurde. 1739 begann Hans Graf zu Rantzau, der auf Schloss Ascheberg wohnte, als erster Gutsherr in Holstein die Leibeigenschaft seiner Bauern aufzuheben. Der Graf teilte die Felder des Besitzes auf, überließ den Bauern das Land und erhob dafür von ihnen einen Zins. Zu dieser Zeit war ein großer Umbau der Anlage im barocken Stil geplant, die Pläne wurden aber nicht umgesetzt. Im 19. Jahrhundert kam das Schloss an die Familie der Grafen Brockdorff-Ahlefeldt. Das heutige Ascheberger Schloss, ein schlichter klassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert, wird als christliche Jugendfreizeit- und Erholungsstätte genutzt.
Die Genehmigung zum Bau des Ascheberger Bahnhofes wurde im Jahre 1846 erteilt. Anfang 1989 wurde das Bahnhofsgebäude in Privathand verkauft.
1928 wurde die Gemeinde Ascheberg aus dem Hauptteil des aufgelösten Gutsbezirks Ascheberg und der Gemeinde Langenrade gebildet. 1930 wird ein Teil der Gemeinde Kalübbe eingegliedert.
Im Jahre 1954 wurde nach einem Entwurf des Kieler Architekten Schnittger die Michaelis-Kirche erbaut.
Zum 1. Januar 2014 trat Ascheberg aus dem Amt Großer Plöner See aus und wird seitdem durch die Stadt Plön verwaltet.
Quelle: Wikipedia am 22.06.2014



