Ascheberg (Holstein)

Aktuell

28.11.2023: Bürgerinformation der Stadt Quickborn: Wohnraum für geflüchtete und obdachlose Menschen wird weiterhin dringend gesucht!

Ein Dach über dem Kopf zu haben, ist ein Grundbedürfnis eines jeden. Heimat- oder obdachlos zu sein, ist ein schweres Los.

Die Stadt Quickborn sucht weiterhin händeringend Wohnraum, um ihre Aufgabe, geflüchtete und obdachlose Menschen insbesondere auch Familien unterzubringen, weiterhin erfüllen zu können.

Unser Ziel muss weiterhin eine dezentrale Unterbringung dieser Menschen sein.

Gesucht werden Wohnungen, Häuser und nicht genutzte Büro-/Gewerbeflächen (vollständige Ausstattung ist nicht erforderlich) für Familien und Einzelpersonen in Ascheberg.

Wenn Sie Wohnraum oder Büroflächen zur Verfügung stellen können, wenden Sie sich bitte kurzfristig an die Stadtverwaltung Quickborn unter 04106 – 611 221 oder per Email an grundstuecksverwaltung@quickborn.de.

Es wäre schön, wenn der Wohnraum für mindestens ein Jahr (gerne zwei Jahre oder länger) und Büro/Gewerbeflächen langfristig zur Verfügung stehen, damit die Geflüchteten nicht wieder und wieder aus ihrer Umgebung und ihrem Alltag gerissen werden müssen. Die Mietverträge werden zwischen Ihnen und der Gemeinde Ascheberg abgeschlossen.

Bitte helfen Sie uns

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Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe stellt einen „Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen“* bereit, den Sie durch einen Klick auf den Link herunterladen können.

Sie finden weitere Informationen auf der Seite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter der Adresse bkk.bund.de

*Link, öffnet das PDF in einem neuen Fenster/Tab


Kommunalwahl 2023 Wahlergebnisse


Die Gemeinde Ascheberg bittet um Mithilfe!

Der Krieg in der Ukraine dauert an, Hunderttausende – vor allem Frauen und Kinder – fliehen vor Luftangriffen, Kälte, Zerstörung und Hunger.

Die Gemeinde Ascheberg bereitet sich darauf vor, ihnen sowie weiteren vom Kreis zugewiesenen Flüchtlingen aus den nun dringend benötigten Erstaufnahmestellen in unserem Ort und in unserer Gemeinschaft ein Unterkommen zu schaffen.

Da die eigenen gemeindlichen Möglichkeiten bereits vollends ausgeschöpft sind, bitten wir um Mithilfe der Ascheberger Bevölkerung:

Sie verfügen über eine Ferienwohnung, eine Einliegerwohnung, evtl. vielleicht sogar ein Haus oder auch ein oder mehrere Zimmer mit eigenen Sanitärbereich und Küche, welche Sie an die Gemeinde vermieten würden?

Sie beherrschen die ukrainische oder russische Sprache und würden die Gemeinde bei Bedarf als Übersetzer/in unterstützen?

Dann melden Sie sich bitte telefonisch zu den Geschäftszeiten bei Bürgermeister Thomas Menzel unter 04526-1600 (gern auch eine Ansage auf dem AB hinterlassen, Sie werden zurückgerufen) oder aber per E-Mail unter rathaus@ascheberg-holstein.de.

Wir danken bereits jetzt allen Ascheberger Bürgerinnen und Bürgern für Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir hoffentlich eine sichere Zuflucht für Menschen schaffen, denen der Krieg ihr Zuhause nahm.

Ascheberg, März 2022

Pressekontakt:
Bürgermeister Thomas Menzel
Tel.: 04526-1600
Mail: rathaus@ascheberg-holstein.de


Geografie

Ascheberg (Holstein) am SeeAscheberg liegt am nord-westlichen Ufer des Großen Plöner Sees im Naturpark Holsteinische Schweiz. Dieses Gebiet mit seinen zahlreichen Seen gehört zum Naturraum des Ostholsteinischen Hügellandes und entstand während der letzten Eiszeit.

Geschichte

Das Seeufer des Großen Plöner Sees wurde in der mittleren Steinzeit (ca. 10000–4300 v. Chr.) von Jägern, Sammlern und Fischern genutzt.

Seit der jüngeren Steinzeit (ca. 4300–2300 v. Chr.) lebten über die Bronzezeit (ca. 2300–550 v. Chr.) bis in die Eisenzeit (ca. 550 v. Chr.–400 n. Chr.) mehr oder weniger kontinuierlich Bauern im heutigen Gemeindegebiet.

Das Gebiet um den Plöner See war vom 8. bis ins 12. Jahrhundert n. Chr. slawischer Siedlungsraum.

Ascheberg wird 1190 als Askeberghe (Eschenberg) erstmals erwähnt. Der Name bezog sich anfangs nur auf den Gutsbezirk und wurde dann im Laufe der Zeit auf den Ort übertragen.

runtastic2014-06-15_08_48_42Seit dem 13. Jahrhundert existierte hier ein Rittersitz, der um die Mitte des 15. Jahrhunderts von der Familie Rantzau erworben wurde. 1739 begann Hans Graf zu Rantzau, der auf Schloss Ascheberg wohnte, als erster Gutsherr in Holstein die Leibeigenschaft seiner Bauern aufzuheben. Der Graf teilte die Felder des Besitzes auf, überließ den Bauern das Land und erhob dafür von ihnen einen Zins. Zu dieser Zeit war ein großer Umbau der Anlage im barocken Stil geplant, die Pläne wurden aber nicht umgesetzt. Im 19. Jahrhundert kam das Schloss an die Familie der Grafen Brockdorff-Ahlefeldt. Das heutige Ascheberger Schloss, ein schlichter klassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert, wird als christliche Jugendfreizeit- und Erholungsstätte genutzt.

Die Genehmigung zum Bau des Ascheberger Bahnhofes wurde im Jahre 1846 erteilt. Anfang 1989 wurde das Bahnhofsgebäude in Privathand verkauft.

1928 wurde die Gemeinde Ascheberg aus dem Hauptteil des aufgelösten Gutsbezirks Ascheberg und der Gemeinde Langenrade gebildet. 1930 wird ein Teil der Gemeinde Kalübbe eingegliedert.

Im Jahre 1954 wurde nach einem Entwurf des Kieler Architekten Schnittger die Michaelis-Kirche erbaut.

Zum 1. Januar 2014 trat Ascheberg aus dem Amt Großer Plöner See aus und wird seitdem durch die Stadt Plön verwaltet.

Quelle: Wikipedia am 22.06.2014

 

 

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